E-Reader: Hybrid vs. E-Ink

E-Reader: Hybrid vs. E-Ink

E-Books sind in den letzten paar Monaten nicht wirklich voran gekommen.

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Es gab den Kindle DX, der aber mehr auf Schulen ausgerichtet ist. Zusätzlich war der Kindle bis vor kurzem auf den US Markt beschränkt, eine Tatsache die seit Montag nicht mehr zutrifft. Nun bringt auch der US-Buchriese Barnes & Nobles eine E-Reader heraus, den Nook. Und man darf natürlich nicht vergessen, das Apple mit dem Tablet die Welt abermals verändern wird. Oder sind das nur Gerüchte? Jedenfalls gibt es wieder Bewegung auf dem Markt!

Die Presse stellt die E-Reader gerne in eine Kategorie mit dem nicht existenten Tablet, was meiner Ansicht nach an der Realität vorbeigeht. E-Reader wie der Kindle, basieren auf einer Technologie, die Tinte emuliert, während ein imaginärer Tablet (vermutlich) auf herkömmliche Displaytechnologie setzt. Zwei vollkommen unterschiedliche Anwendungsverfahren, um es vereinfacht darzustellen: Man würde nicht den Fernseher einschalten um ein Magazin zu lesen. Gerade deshalb ist der Nook von Barnes & Nobles interessant: er kombiniert das E-Ink Display mit einem LCD-Display. Damit können zwei unterschiedliche Inhalte auf einem Gerät angezeigt werden. Das LCD-Display ist etwas zu klein um beispielsweise Videos anzusehen, aber groß genug um im Web zu surfen. (Zur Zeit ist das Display nur als Tatstatur oder Coverflow-Buchreihe zu benutzen, aber der Nook ist ein Android-Gerät; was Erweiterungen in der Zukunft möglich macht.)

Ich denke solch ein Hybrid-Gerät hat an sich viel zu bieten, besonders weil es wirklich angenehmer ist auf einem E-Ink Display zu lesen. Apples Tablet, sollte es denn kommen, wird sich vermutlich auf Audio/Video Wiedergabe spezialisieren, was den Markt offen lässt für einen dedizierten E-Reader. Der einzig negative Punkt? Jap, der B&N Nook ist nur in den USA erhältlich…

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Shh. Here's some distraction

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