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The heart of tech

This article was published on October 13, 2009

    YiGG – Klingt wie digg, und funktioniert auch so

    YiGG – Klingt wie digg, und funktioniert auch so
    Patrick Floener
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    Patrick Floener

    Musician, Designer, Developer and Blogger. More info on my LinkedIn or twitter. Musician, Designer, Developer and Blogger. More info on my LinkedIn or twitter.

    Screen shot 2009-10-13 at 09.53.49digg, eine online Platform in der jeder Benutzer die Links und News die er gut findet sozusagen “promoten” kann, ist ziemlich bekannt, vor allem in englischsprachigen Regionen. Wenn man einen Link auf der Seite gut findet, digged man ihn, wodurch er in der Liste weiter nach oben gelangt.

    Da digg nicht in Deutschland verügbar ist, haben sich die Gründer von YiGG wahrscheinlich einen großen Erfolg mit YiGG erwartet. Das Prinzip ist das gleiche: Man findet einen Link gut und YiGGed ihn. Dadurch gelangt dieser dann in der Liste nach oben. Das ganze dann nur in Deutscher Sprache.

    Eigentlich eine gute Idee – vor allem für eine Seite im Deutschsprachigen Raum – jedoch könnte dies besser realisiert werden. Werbung z.B. sollte keinesfalls in den Neuigkeiten die geYiGGed werden können erscheinen (wie der folgende Screenshot zeigt). Ausserdem sollten Ads auch nicht im Newsfeed enthalten werden, sondern in extra dafür vorgesehen Stellen an den Seiten oder im Header platziert werden (was übrigens bei YiGG zusätzlich der Fall ist…).

    Screen shot 2009-10-13 at 10.10.05

    Die Farbauswahl der Seite ist eigentlich ok, jedoch sollte Orange eigentlich in keinem Fall mit Grün gepaart werden! Auch das Logo mit dem Hamster kann man durchgehen lassen, wobei sich die Frage stellt was der Hamster mit News zu tun hat. Wahrscheinlich soll YiGG wohl das Geräusch sein, welches Hamster von sich geben.

    Fazit: Gute Idee, jedoch verbesserungswürdig! So lange die Augen beim durchsehen der Seite durch falsche Platzierung von Ads und schlechte Farbauswahl geschädigt werden, ist digg angenehmer… Hinzu kommt dann auch noch die Frage wie es um die Urheberrechte steht (das gleiche Problem hatte bereits StudiVZ mit Facebook, wie in einem unserer Beiträge bereits beschrieben).