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Für kleinere Unternehmen galten traditionell Quickbooks oder MICROS Point-of-Sale Systeme als einzige Alternativen. Nun haben jedoch Software-Anbieter begonnen, passende Produkte auch für kleinere Unternehmer zu entwickeln. Eine ganz neue Generation von Software orientiert sich derzeit an dieser Zielgruppe. Im Jahr 2012 konnte man die Entstehung von drei wesentlichen Trends im KMU-Bereich beobachten: Die Demokratisierung der Zahlungsabwicklung, die steigende Bedeutung von Performance-Analyse und die Verfügbarkeit von professionellen Marketingtechnologien auch für kleinere Unternehmen.

1. Die Demokratisierung der Zahlungsabwicklung

Zahlungsabwicklungen waren lange Zeit sehr oligarchisch organisiert. Dominiert von einer Handvoll Anbietern brauchte ein Kleinunternehmer ein ganzes Netzwerk von so genannten Merchant Accounts (Verrechnungsunternehmen), Terminal Providern und vieles mehr –  alles verbunden mit unzähligen Gebühren, nur um die gängigsten Kreditkarten akzeptieren zu können. Heute versuchen Startups wie FeeFighters, Stripe und Square die Zahlungsabwicklung einer breiteren Masse zur Verfügung zu stellen.

FeeFighters vereinfacht den Kostenvergleich unterschiedlicher Verrechnungsunternehmen. Nach Eingabe von grundlegenden Informationen über das eigene Unternehmen, wie etwa Umsatz, bekommt man eine Reihe von Angeboten diverser Verrechnungsanbieter. Die Kernidee von FeeFighters besteht darin, ohne manuelle Verhandlungen rasch einen Überblick der einzelnen Anbieter zu bekommen. Die Strategie bestätigte sich, als Groupon im März ankündigte, FeeFighters zu übernehmen um kleineren Unternehmenskunden einen besseren Service bieten zu können.

Square bietet ein elegantes, datenreiches Point-of-Sale System mit integrierter Zahlungsabwicklung, bzw. Zahlungsverrechnung an. Der wesentliche Vorteil von Square ist eine Flat-Fee von 2,75%, ohne jegliche Transaktionsgebühren. Dies ist in Verbindung mit einem kostenlosen Square Register (Kasse) wesentlich günstiger als die Anschaffung eines traditionellen MICROS Systems.

Stripe fokussiert sich im Vergleich zu Square auf eine Plug-and-Play API für Onlinezahlungen, welche keine weiteren Verrechnungsunternehmen oder Gateways voraussetzt. Kleinere E-Commerce Anbieter benötigen nur noch eine einzige Plattform zur Verrechnung und nicht mehr zahlreiche Vereinbarungen mit unterschiedlichen Unternehmen.

2. Performance-Analyse

Viele KMUs kämpfen mit der Aufzeichnung und Auswertung von Daten im und rund um das Unternehmen. Wir konnten dieses Jahr eine Reihe von neuen Analysetools beobachten, die mittlerweile auch die breitere Masse erreicht haben. Hierzu gehören Startups wie Profitably, inDinero und wiederum Square, die alle einen starken Fokus auf Analyse und Performance-Kennzahlen legen.

Profitably bietet KMUs ein Plug-and-Play Dashboard zur ständigen Aufzeichnung der Finanzkennzahlen des Unternehmers und ähnelt so schlicht gesagt einer klassischen, wenn auch sehr einfachen Business Intelligence Software.

inDinero befindet sich im selben Markt, legt jedoch den Fokus stark auf die zusätzlichen Buchhaltungsfunktionen.

Square bietet umfangreiche Kennzahlen zum Kaufverhalten, wie etwa die stärksten Verkaufszeiten, die beliebtesten Produkte oder die durchschnittliche Verkaufsmenge – alles in Verbindung mit der vorhin erwähnten Point-of-Sale Lösung. Durch die Integration dieser Analysen hilft Square einem Unternehmer, smartere, vor allem auch stark daten-orientierte Entscheidungen, treffen zu können.

3. Marketingtechnologien

Kleine Unternehmen haben nun endlich Zugriff auf leistungsfähige Marketing-Technologien. Lange Zeit über galt digitales Marketing als konfuses Durcheinander, das für vor allem für Kleinunternehmen nur sehr schwer zu durchschauen war. Unternehmen wie HubSpot, Heyo und North Social machen es jetzt für Unternehmen jeder Größe einfach, sich online zu vermarkten.

HubSpot ist eine simple Plattform für die Automatisierung des Marketings, deren Service man bereits ab $200 monatlich in Anspruch nehmen kann, anstatt der etwa vierstelligen Beträge von Marketo oder Eloqua. Der Fokus wird auf kleine und wachsende Unternehmen gelegt. Somit erleichtert HubSpot, den Lebenszyklus eines Kunden nachzuverfolgen und zu verwalten.

Heyo hat sich durch eine neue Iteration des bekannten Social-Marketing Tools Lujure entwickelt. Heyo ermöglicht Unternehmen, eine mobile App, eine Facebook-Seite und eine Webseite zu erstellen – alles in einem Tool. Dadurch macht es Heyo kleinen Unternehmen viel einfacher, Online-Marketing zu entdecken und ideal einzusetzen.

Schließlich können KMUs mit North Social zielgerichtete Facebook Pages auf Abo-Basis erstellen. Ab $0,99 pro Tag können Marketing Apps wie sweepstakes und deals verwendet werden. Und es funktioniert. So wurde letztes Jahr North Social zu einem Preis von über 20 Millionen Dollar von Vocus gekauft.

Die Zukunft

Der Zugriff auf Technologien, die den Umsatz steigern und die Kosten senken können, ist heute für kleinere Unternehmen erreichbarer als je zuvor. Von der Zahlungsabwicklung über Performance-Analyse bis hin zum Marketing – technologische Innovationen sind nicht länger Konzernen und Verbrauchern vorbehalten. Nun liegt es an den kleinen Unternehmen, die Technologien effektiv einzusetzen – oder den Anschluss zu verpassen.