Die Macht von Social Media: Rage against the Machine schlagen X-Factor auf Platz 1 der UK Charts.

Die Macht von Social Media: Rage against the Machine schlagen X-Factor auf Platz 1 der UK Charts.

rage-against-machin_794395cGerade hierzulande werden die Entwicklungen rund um Social Media und deren Einfluss auf die Gesellschaft hÀufig noch belÀchelt.

Einen eindrucksvollen Beweis fĂŒr ihre Macht lieferten jetzt zwei Facebook Nutzer aus Essex:

Alle Jahre wieder – und das seit inzwischen vier Jahren – stellt der Gewinner der englischen Casting Show X-Factor zu Weihnachten die britische Nummer 1 in den Charts.

Nicht so in diesem Jahr!

Jon und Tracy Morter starteten via Facebook eine Protestkampagne und forderten die EnglĂ€nder auf,  dem Songverkauf des X-Factor Gewinners Joe McElderry massenhaft EinkĂ€ufe eines ĂŒber 15 Jahre alten Rage against the Machine Titels entgegenzustellen, Killing in the name.

GĂ€nzlich ohne Marketingausgaben landeten Rage against the Machine in der vergangenen Woche ĂŒber diese virale Kampagen den ersten Nummer 1 Hit der Bandgeschichte in Großbritannien.

Simon Cowell, England’s Dieter Bohlen, zeigte sich zwar enttĂ€uscht fĂŒr seinen X-Factor Finalgewinner, erkannte die Aktion der beiden Briten jedoch an.

“Ich rief Jon am Samstag an, um ihm zu gratulieren. Gewonnen oder verloren, die Jungs haben ein interessantes Rennen um die diesjĂ€hrige Nummer 1 im WeihnachtsgeschĂ€ft entfacht.”

Die Aktion brachte noch zwei weitere Rekorde hervor:

Mit Killing in the name gab es zum ersten Mal einen Nummer 1 Hit in der Weihnachtshitparade der ausschließlich als downloadbare Version zu kaufen war. Dieser wurde innerhalb einer Woche so hĂ€ufig online geladen, wie kein anderer Titel der britischen Charts jemals zuvor.

HMV’s Genanro Castaldo: “Dies ist ein beeindruckendes Ergebnis, wahrscheinlich die grĂ¶ĂŸte Manipulation der Charts, die wir bisher erlebt haben. Wirklich niemand hat damit gerechnet, als Joe in der letzten Woche X-Factor gewann.”

Rage against the Machine verkaufte 502.672 Kopien und schlug die X-Factor Single damit um ungefÀhr 50.000 Einheiten.

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Shh. Here's some distraction

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