LinkedIn gibt Entwickler Schnittstellen (API) frei.

LinkedIn gibt Entwickler Schnittstellen (API) frei.

li-dev-bannerDas international sehr populĂ€re Business Netzwerk LinkedIn gibt unter der Überschrift “Open for Business” ab heute Schnittstellen zu seiner Plattform frei.

WĂ€hrend Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook schon seit zumindest in Technologie-Zeitrechnung gerechnet einer halben Ewigkeit Drittanbietern kontrollierten Zugriff auf ihre Dienste geben, haben sich LinkedIn und der Deutsche Clone XING bislang zurĂŒck gehalten.

Zumindest LinkedIn hat nun scheinbar vom Erfolg vieler erfolgreicher Integrationen die es fĂŒr Facebook und Twitter gibt gelernt und stellt Entwicklern nun Ă€hnliche Werkzeuge zur VerfĂŒgung.

Die zum ĂŒberwiegenden Teil von Privatanwendern genutzten Plattformen profitieren von den zahlreichen Anwendungen unabhĂ€ngiger Entwickler, kommen so doch permanent neue, hĂ€ufig verspielt kreative Features ins Netz, ohne dass die Betreiber dafĂŒr investieren mĂŒssten.

Genau diese Verspieltheit könnte ein Grund dafĂŒr sein, dass die auf den professionellen GeschĂ€ftskunden fokussierten Business Netzwerke bislang eher abgeschlossene Systeme darstellten.

SpÀtestens seit dem Siegeszug des iPhones jedoch sind offene Schnittstellen zunehmend erfolgskritisch.

Der Zugriff auf das eigene Netzwerk ĂŒber mobile GerĂ€te wird fĂŒr viele Anwender immer wichtiger. Auch die Vereinfachung der Verwaltung der eigenen Daten, Netzwerkkontakte und Statusmeldungen ĂŒber mehrere Dienste hinweg ist aus Kundensicht hĂ€ufig gewĂŒnscht. Genau an dieser Stelle haben in der jĂŒngsten Vergangenheit eher Drittanbieter wie SocialToo, Seesmic und Ping.fm gepunktet.

Das LinkedIn Developer Network stellt seit heute Widgets zur einfachen Einbindung von LinkedIn Inhalten auf der eigenen Webseite zur VerfĂŒgung. DarĂŒber hinaus gibt die API Zugriff auf Profil- und Netzwerkinformationen.

Eine erste produktive Integration kĂŒndigten zeitgleich die Macher von TweetDeck an, einem der populĂ€rsten Twitter Desktop Clients auf Basis von Adobe AIR, der neben Twitter auch bereits mit einer Facebook Integration aufwartet.

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Shh. Here's some distraction

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