Twitternde StromzÀhler

Twitternde StromzÀhler

google_yelloGoogles Mitarbeiter bekommen von Ihrem Arbeitgeber ja bekanntlich einiges an Zeit (20%), um eigene Ideen zu entwickeln, die die Firma dann vielleicht irgendwann als Service anbietet. So muss auch Google Powermeter entstanden zu sein. Irgendjemand hatte wohl keine Lust mehr die regelmĂ€ĂŸigen Stromrechnungen zu studieren und hat ein System entwickelt, mit dem die StromzĂ€hler im Haus selbsttĂ€tig den Verbrauch ĂŒber das Internet an einen der zig tausenden Google-Server meldet und ĂŒber ein iGoogle-Gadget zur VerfĂŒgung stellt.

Kooperationspartner sind zur Zeit 3 Energieunternehmen aus den USA, Großbritannien und seit Juni diesen Jahres auch Yello Strom aus Deutschland.

Letzterer bietet interessierten Hausbesitzern oder Mietern den sogenannten SparzĂ€hler online an, auch wenn sie gar keinen Yello-Strom beziehen. Die kleine gelbe Kiste, die den alten DrehstromzĂ€hler ersetzt, sendet die Daten alle 15 Minuten Triple-DES-verschlĂŒsselt an ein Empfangsmodul, das mit dem heimischen DSL-Router verbunden ist. Von dort gehen die Daten dann SSL-verschlĂŒsselt auf die Reise zu den Google-Servern.

Über die kurzen Aktualisierungszeiten sieht man dann sehr schön, wie sich der Stromverbrauch verĂ€ndert, wenn man das ein oder andere GerĂ€t ein- bzw. ausschaltet.

In Zeiten der massiven Kritik an der “Datenkrake Google” geht das Ganze natĂŒrlich auch offline, mit eigener Software auf dem PC, aber fĂŒr Online-Geeks ist das natĂŒrlich nichts, zumal Yello laut FAQ gerade an einer Erweiterung der Software arbeitet, die den aktuellen Stromverbrauch des Eigenheims in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden twittert, damit auch jeder weiß, was man fĂŒr Stromfresser am Netz hat.

Incoming Tweet – “Oh, Mama föhnt sich gerade die Haare”

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Shh. Here's some distraction

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